Schon die Wetter-App prophezeite nichts Gutes: Ein bis zwei Beaufort am Samstag, dem Tag der Binnenscheinprüfung. Für Segler viel zu wenig, ein Blatt fällt praktisch senkrecht zu Boden.

So standen denn auch Prüflinge und Prüfer ratlos am Drilandsee. Bei Windstärke 1 darf keine Prüfung abgenommen werden. Es wurde eine Verschiebung auf Sonntag diskutiert, doch da hatten einige Prüflinge Terminprobleme.

Kursleiter Peter Tasche (links) und Trainer „Störte“ Knud-Eberhard Strohmeyer mit Natalie und Charlotte

Da kam plötzlich etwas mehr Wind auf, doch leider nicht am Steg, sondern auf der anderen Seite des Sees.
Wenn der Wind nicht zu einem kommt, dann muss man eben zum Wind fahren. Gesagt getan: mit den Booten hin zum Lüftchen. Das Motorboot diente dabei als Ersatzsteg zum An-und Ablegen.

Eile war geboten, denn nach einer Stunde sollte sich der schwache Wind wieder zur Windstille zurückentwickeln.
Da die Prüflinge kräftig geübt hatten, lief alles problemlos ab. Alle zehn Kandidaten haben bestanden.

Knoten sind doch ganz einfach

Herzlichen Glückwunsch!
Und immer dran denken: Eine Handbreit Wasser unterm Kiel muss sein.